Historisches Museum Cadolzburg

Das neue Kulturzentrum am Marktplatz

"heimkommen" mit Alexandra Marx

6. Mai bis 30. Juni 2018

Wenn die Künstlerin Alexandra Marx am Sonntag, 6. Mai 2018, im Historischen Museum Cadolzburg (HMC) ab 15 Uhr ihre Ausstellung eröffnet, wird sie ein Stück weit "heimkommen". In Fürth geboren, ist die 50-Jährige in dem Cadolzburger Ortsteil Greimersdorf aufgewachsen. Heute lebt und arbeitet sie in Burgthann.

"Heimkommen" hat sie denn auch als Titel für ihre Ausstellung im HMC gewählt. In der zeigt sie bis Ende Juni 2018 einen Querschnitt ihrer ganz unterschiedlichen Arbeiten: Malerei, Fotografie, Video. "Gleichgültig, welches Medium ich nutze, ich setze ein Zeichen. Ich zeichne auf. Ich gebe wieder. Ich singe das Lied des erfahrenen Moments", sagt Marx, die am Dartington College of Arts im englischen Devon unter anderem Gesang sowie "Visual Arts and Performance" studiert hat. Den Fokus legte sie damals stark auf Fotografie und Videokunst. Das hat sie geprägt und dazu geführt, dass die figürliche Malerei nicht ihr Mittel der Wahl ist. Doch je mehr Freiheiten sie sich gestattet, nichts Bestimmtes auf der Leinwand haben zu wollen, desto häufiger entstehen figürliche Motive. Marx nennt diese Art der Malerei "Painting the Stream of Consciousness" (Malen des Bewusstseinsstroms).

 

MINNESANG UND SCHWERTERKLANG

21. Juli bis 3. Oktober 2018

Dr. Marianne Voß aus Burghausen hat einen wohl einzigartigen künstlerischen Schwerpunkt: Sie reproduziert die Miniaturen der Manessischen Handschrift, der umfangreichsten und bedeutendsten Liedersammlung des Mittelalters. Im Historischen Museum Cadolzburg (HMC) am Pisendelplatz präsentiert sie nun vom 21. Juli bis 3. Oktober unter dem Motto "Minnesang und Schwerterklang" insgesamt 46 dieser außergewöhnlichen Werke.

Namensgeber der Manessischen Handschrift, auch Codex Manesse genannt, sind ihre Auftraggeber, der Züricher Patrizier Rüdiger Manesse (gest. 1304) und sein Sohn Johannes Manesse (gest. 1297). Das Original liegt im Tresor der Universitätsbibliothek Heidelberg und wird der Öffentlichkeit nur alle zehn Jahre zugänglich gemacht. In den Codex aufgenommen wurden Lieder von 140 Dichtern aus der Zeit von etwa 1160 bis 1330. Insgesamt 138 Miniaturen illustrieren das Buch, davon sind 137 farbig und mit Gold und/oder Silber belegt. Jede Miniatur repräsentiert einen Minnesänger, darunter Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und Meister Konrad von Würzburg.

In der Fachwelt hat sich die Künstlerin Voß mit ihren originalgetreuen und prachtvollen Reproduktionen längst einen Namen gemacht. Auf Kalbspergament lässt sie die Gemälde im Kleinformat neu erstehen, ganz so wie die Künstler des Mittelalters. Für die Ausstellung im Historischen Museum Cadolzburg (HMC) hat Voß ihre Werke in vier Themenkomplexe eingeteilt: "Bei Hofe", "Ritter, Pferde, Waffen", "In den Gärten der Minnesänger" und "Minnesänger".

Vernissage: Samstag, 21. Juli, 16.30 Uhr

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
Einwilligung zur Nutzung. Diese Website verwendet Matomo Web-Statistik und Videos von YouTube.
Ihre Einwilligung in deren Nutzung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.
Eine einfache Widerrufsmöglichkeit sowie weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ablehnen Akzeptieren